Simon, Theresa: Die Frauen der Rosenvilla

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Teresa Simon ist im Moment mit ihren historischen Romanen „Die Frauen der Rosenvilla“ und „Die Holunderschwestern“ in aller Munde. Vor allem deshalb, weil der Name ein Pseudonym sein soll und natürlich jeder gerne wissen würde, wer denn nun hinter diesen großartigen Geschichten steckt. Aber beiseite mit diesem Klatsch und Tratsch, zurück zu den harten Fakten. „Die Frauen der Rosenvilla“ ist Teresa Simons „erstes“ Buch (unter diesem Namen zumindest) und eigentlich ein klassischer historischer Roman im Lucinda Riley-Stil, also ein Roman, der eine Gegenwartshandlung mit einer Vergangenheitshandlung verknüpft. Weiterlesen

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Wolf, Daniel: Das Licht der Welt

Das Licht der Welt von Daniel WolfEndlich mal wieder ein historischer Roman! Über die Weihnachtsfeiertage habe ich zahlreiche gemütliche Stunden mit Tee und Buch auf dem Sofa verbracht und gelesen. Und „zahlreiche Stunden“ im wahrsten Sinne des Wortes, denn „Das Licht der Welt“, Daniel Wolfs neuer Roman, hat ganze 1150 Seiten!

Inhaltlich schließt der Roman an „Das Salz der Erde“ an, allerdings habe ich diesen auch nicht gelesen und in „Das Licht der Welt“ trotzdem alles verstanden. Von anderen Lesern habe ich jedoch gehört, dass es das Lesevergnügen noch einmal ein wenig steigert, wenn man die Figuren schon aus „Das Salz der Erde“ kennt.

Daniel Wolf entführt uns in die Welt des beginnenden 13. Jahrhunderts, in die fiktive lothringische Kleinstadt Varennes- Saint- Jacques. Varennes ist eine aufsteigende Stadt, eine der wenigen freien Handelsstädte der Region und wird von dem Bürgermeister Michel Fleury und seinem Rat regiert. Doch die modernen Ideen, die er und seine Familie vertreten, werden natürlich nicht überall gut aufgenommen… Weiterlesen

McAbbey, Lisa: Reise nach Edinburgh

9783958180123_coverEndlich, endlich, endlich! Mal wieder ein historischer Roman! Nachdem ich eine Zeitlang sooo viele Bücher aus diesem Genre gelesen habe, muss man mittlerweile schon ganz schön weit auf dem Blog nach unten scrollen, um den letzten Eintrag zu finden. Perfekt also, dass mir Lisa McAbbeys Buch „Reise nach Edinburgh“ zugeflogen ist.

In dem Roman – übrigens McAbbeys Debütroman! – finden wir uns in England, Mitte des 18. Jahrhunderts, wieder. Acht Jahre sind vergangen seit die schottischen Rebellen versucht haben, König George zu stürzen und bei Culloden vernichtet wurden. (Übrigens, wer sich jetzt überlegt, woher er diesen Teil der Geschichte eigentlich kennt: In der Highlandsaga von Diana Gabaldon begleitet man die Schotten in diesen Kampf! ;-))

In dieser Zeit verliert die junge Samantha Fairfax ihre Eltern und muss fortan bei ihrem Onkel und dessen geldgieriger Frau leben, die nur hinter ihrem Erbe her ist. Doch Samantha beschließt, sich gegen ihre Tante und die von ihr arrangierte Heirat mit einem absolut widerlichen Kerl zu wehren, verkleidet sich als Junge und macht sich auf nach Edinburgh zu Verwandten. Weiterlesen

Morton, Kate: Die fernen Stunden

Die fernen Stunden von Kate MortonKate Mortons Romane sind einfach toll. Ich habe alle drei gelesen und „Die fernen Stunden“ soll nun auch endlich seinen Platz hier auf dem Blog finden.

In „Die fernen Stunden“ treffen wir Edie Burchill, eine junge Verlagsmitarbeiterin aus England. Bei einem Besuch bei ihren Eltern erlebt sie mit, wie ihre Mutter Meredith einen jahrelang verschollenen Brief erhält und in Tränen ausbricht. Sie weigert sich allerdings, mehr über diesen Brief zu erzählen. Doch Edie kommt der Geschichte auf die Spur: Während des 2. Weltkriegs war ihre Mutter aus London evakuiert und lebte auf Schloss Milderhurst bei drei exzentrischen Schwestern. Dort scheint ihre Mutter zwar einerseits eine wunderschöne, aber auch tragische Zeit erlebt zu haben und sie trägt bis heute ein Geheimnis mit sich herum, das auch Edies Leben verändern wird. Weiterlesen

Baker, Jo: Im Hause Longbourn

Im Hause Longbourn von Jo BakerWer liebt die Geschichte nicht von Jane Austens „Stolz und Vorurteil“? All die Wirren der Familie Bennet um Elizabeth, Jane, Mr. Bingley und Mr. Darcy? Unvergessen sind auch die großartigen Verfilmungen dieses Stoffs. Doch – hat man sich mal gefragt, wer eigentlich ihr Essen kocht? Wer ihre prachtvollen Kleider wäscht, wer die Kutsche lenkt? Denn hinter jedem Handgriff im Hause Bennet stehen fleißige Helfer. Jede Mahlzeit, die mit den Gästen eingenommen wird, jedes Flechten der Haare geschieht durch helfende, schwer arbeitende Hände. Aber diese Personen treten in „Stolz und Vorurteil“ nicht in den Vordergrund, manche bekommen nicht mal einen Namen.

Warum ich euch das erzähle? Weil Jo Baker diesen Umstand ungerecht fand und den Bediensteten im Hause Longbourn nicht nur einen Namen, sondern gleich eine ganze Persönlichkeit und eine ganze Lebensgeschichte gegeben hat. Weiterlesen

Gabaldon, Diana: Die geliehene Zeit

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Die geliehene Zeit, der zweite Band der Highland- Saga von Diana Gabaldon, führt uns wieder zurück in die Geschichte von Claire Randall und Jamie Fraser, die durch die Jahrhunderte getrennt sind.

Wir erinnern uns: Im ersten Band „Feuer und Stein“ lernten wir Claire Randall, eine englische Krankenschwester, kennen, die durch einen Zufall durch einen magischen Steinkreis in Schottland ging und im Schottland des 18. Jahrhunderts Jamie Fraser kennenlernte. Und nicht nur das, sie gerät mitten in den sich ankündigenden Krieg zwischen England und Schottland. Und zum Ende des Romans entscheidet Claire sich dagegen, wieder durch den Steinkreis zurückzugehen, sondern sie beschließt, bei Jamie zu bleiben und sein Kind zu bekommen.

Zu Beginn von „Die geliehene Zeit“ werden wir allerdings mit einer ganz neuen Situation konfrontiert. Wir befinden uns wieder in der Mitte des 20. Jahrhunderts und Claire kehrt als erfolgreiche Ärztin nach Schottland zurück. Mit dabei: Ihre 20jährige Tochter Brianna. Ist sie etwa das Kind, mit dem Claire damals schwanger war? Jamies Tochter? Und was machen die beiden in der „Gegenwart“? Wann ist Claire wieder durch die Steine gegangen? Weiterlesen

Thomas, Charlotte: Das Erbe der Braumeisterin

Das_Erbe_der_BraumeisterinMal wieder ein Buch von meiner Lieblingsautorin aus dem letzten Jahr, Charlotte Thomas. Und der 3. historische Roman, den ich von ihr gelesen habe. „Der König der Komödianten“ und „Die Liebenden von San Marco“ haben bereits ihren Platz hier auf dem Blog gefunden.

Diesmal war allerdings einiges anders als in ihren anderen Romanen: Die Autorin entführt uns zwar wieder ins 13. Jahrhundert, allerdings diesmal ins Deutsche Reich – nach Köln.

Nach Charlotte Thomas großartigen Venedig- Romanen eine willkommene Abwechslung!

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