Simon, Theresa: Die Frauen der Rosenvilla

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Teresa Simon ist im Moment mit ihren historischen Romanen „Die Frauen der Rosenvilla“ und „Die Holunderschwestern“ in aller Munde. Vor allem deshalb, weil der Name ein Pseudonym sein soll und natürlich jeder gerne wissen würde, wer denn nun hinter diesen großartigen Geschichten steckt. Aber beiseite mit diesem Klatsch und Tratsch, zurück zu den harten Fakten. „Die Frauen der Rosenvilla“ ist Teresa Simons „erstes“ Buch (unter diesem Namen zumindest) und eigentlich ein klassischer historischer Roman im Lucinda Riley-Stil, also ein Roman, der eine Gegenwartshandlung mit einer Vergangenheitshandlung verknüpft. Weiterlesen

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Engelmann, Julia: Eines Tages, Baby

engelmannJulia Engelmann ist im Moment sowas wie der Stern des Poetry Slams. Über 7.000.000 Mal wurde das Video ihres Auftritts beim Bielefelder Hörsaalslam angeklickt. Ein Hype, der sogar in den führenden Talkshows des Nordens und den Feuilletons der großen Tageszeitungen diskutiert wurde. In dem Video trägt sie den Text „Eines Tages, Baby“, angelehnt an den Song „One Day“ von Asaf Avidan vor. Nun folgte nach dem Hype schnell das Buch „Eines Tages, Baby“ und mit ihm auch das Hörbuch, das von Julia selbst eingesprochen wurde und dieses habe ich mir mal zu Gemüte geführt.

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Backman, Fredrik: Ein Mann namens Ove

mann namens oveAuf der Suche nach einem schönen neuen Hörbuch bin ich vor einigen Wochen auf „Ein Mann namens Ove“ gestoßen. Ich habe schon auf einigen Blogs von diesem Buch gelesen und auch eine Freundin erzählte mir neulich begeistert davon. Ich überlegte also nicht lange und lud mir das Hörbuch herunter, drückte auf Play und… es wird von Heikko Deutschmann gelesen. Also nicht falsch verstehen, seine Stimme ist super schön und er kann auch gut lesen, aber irgendwie fühlte ich mich unangenehm an das Hörbuch von „Harold Fry“ erinnert, das ich immer wieder angefangen und nie zu Ende gehört habe, weil ich es so langweilig fand. Weiterlesen

Gier, Kerstin: Silber – Das zweite Buch der Träume

u1_978-3-8414-2167-8Vor einer Woche habe ich erst den ersten Band dieser Reihe gelesen – aber ich war so fasziniert und begeistert, dass ich es gar nicht erwarten konnte, die Geschichte gleich weiterzuverfolgen. Dazu habe ich mich diesmal für das Hörbuch entschieden, anstatt für das Buch.

Die Sprecherin Simona Pahl sagte mir mit ihrer Stimme gleich zu und die über 9 Stunden Laufzeit begeisterten mich eher, als dass sie mich abschreckten. 9 Stunden „Silber“… ein Traum, könnte man sagen. Weiterlesen

Moyes, Jojo: Weit weg und ganz nah

weit-weg-und-ganz-nah-6-audio-cds-085246276Wie bei fast allen Lesern, deren Meinung ich kenne, war „Ein ganzes halbes Jahr“ eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe, „Eine Handvoll Worte“ konnte dagegen nur halb überzeugen. Ehrlich gesagt habe ich jetzt, ca. ein halbes Jahr, nachdem ich es gelesen habe, die Story fast schon wieder vergessen, so wenig hat sich mir das Buch eingeprägt. Dementsprechend skeptisch war ich „Weit weg und ganz nah“, das dritte Buch von Jojo Moyes, zu kaufen.

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Riley, Lucinda: Der Lavendelgarten

51QybO+yxJLEs war kaum mehr zu glauben, aber es ist doch wahr: Fräulein Bücherwald ist zurück! Sie und ich – wir haben ein ernstes Wörtchen miteinander geredet und nun ist sie wieder am Start.

Durch die lange Pause warten nun natürlich einige Rezensionen darauf, endlich geschrieben zu werden.

Den Anfang mache ich heute mit „Der Lavendelgarten“ von Lucinda Riley, das ich als Hörbuch gehört habe. Der Hype um Lucinda Rileys Bücher ist ehrlich gesagt ziemlich an mir vorbeigegangen und das, obwohl ich ja eigentlich sooo gerne historische Romane lese. Es war also höchste Zeit, mir endlich mal eine ihre Geschichten zu Gemüte zu führen.

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von Kürthy, Ildikó: Blaue Wunder

COVERIch habe es schon wieder getan. Ich weiß, Ildikó von Kürthy ist keine neue Schriftstellerin hier auf dem Blog, aber ich liebe ihre Bücher einfach so sehr, ich muss hier nochmal eins besprechen. Auch dieses habe ich als Hörbuch gehört (im Moment mache ich das als Ausgleich zur Uni sehr gerne, wie ihr vielleicht an den Rezensionen der letzten Wochen merkt) und da sie ihre Bücher selbst einspricht, hat man auch die Garantie, dass sie gut vorgelesen werden.

In „Blaue Wunder“ treffen wir auf die Protagonistin Elisabeth, genannt Elli. Sie ist gerade aus dem Münsterland nach Hamburg gekommen, zwecks Job. Sie wohnt mit einem recht schrägen Mitbewohner (Erdal) zusammen und ihre beste Freundin Petra ist gerade für einige Zeit in Indien und nicht gut zu erreichen.

Grundsätzlich also schlechte Voraussetzungen, um sich zu verlieben, aber Elli passiert es natürlich. Der Auserwählte ist Martin, der eine Sanitärbedarfsfirma mit seinem Vater leitet und mit dem Autokennzeichen HH-WC-2 (sein Vater hat -1) durch die Gegend fährt. Und das ist leider auch schon der größte Brüller des Buches.

Die Geschichte plätschert vor sich hin, zu Beginn bekommt Elli nach ein paar Tagen Liebesglück mit, dass Martin eigentlich eine Verlobte hat, die er aber irgendwie vergessen hat zu erwähnen und dass er in ein paar Wochen nach Bielefeld umziehen will. Und somit hat sie nur die Zeitspanne bis zu seinem Umzug (4 Wochen), um ihn für sich zu gewinnen.

Das Buch ist weder besonders gut, noch besonders schlecht. Es ist nett. Grauenhaftes Mittelmaß, was ich überhaupt nicht verstehen kann. „Mondscheintarif“ von der gleichen Autorin ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher, weil ich mich so sehr in der Protagonistin wiederfinden kann, dass es schon fast unheimlich ist. In „Blaue Wunder“ sagt Elli zwar auch ab und zu Dinge, bei denen ich mir denke „jaa, so geht’s mir auch!!“, aber das wars dann auch wieder für lange Zeit. 

Ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen, verrate ich hier schon mal, dass irgendwann noch eine zweite männliche Hauptperson vorkommt, die eine Rolle spielen KÖNNTE und es ist so schade, dass er gar nicht beschrieben wird. Man bekommt ein eher negatives Bild von ihm und denkt nicht im Traum dran, dass er vielleicht auch Ellis Traummann sein könnte… 

„Blaue Wunder“ überzeugt somit zwar einigermaßen auf der frauentypisch- emotionalen Ebene, was schon mit dem ersten Satz anfängt „Entweder mache ich mir Sorgen oder etwas zu essen“ (sinngemäßes Zitat), in dem ich mich absolut wiederfinde, aber die inhaltliche Ebene hinkt hier deutlich hinterher. Erst zieht sich alles bis ins Unendliche und dann kommt Knall auf Fall das Ende und dann ist es vorbei. Und man sitzt da und denkt sich: „Wie jetzt? Seitenzahl erreicht, Laptop zugeklappt, ab damit?“ Wenn man vorher so viel Zeit hat, die genauen Abläufe in der WG zu erklären und die Geschichte mit Tina (Erdals bester Freundin, die zwischenzeitlich mal für Ellis feste Freundin gehalten wird) so lang und breit auszukosten, dann wird ja wohl die Erfüllung von Ellis gesamten Träumen auch etwas mehr Raum finden? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich „Blaue Wunder“ nicht mehr so oft hören werde. „Mondscheintarif“ dagegen läuft ja immer in Dauerschleife, wenn ich krank bin. Oder müde. Oder traurig. Oder gestresst. 

Naja, nach so vielen guten Büchern darf Ildikó von Kürthy natürlich auch mal einen kleinen Durchhänger haben, ich werde trotzdem auch alle weiteren Bücher von ihr lesen. Aber wenn man noch nie was von ihr gelesen hatte, sollte man mit „Blaue Wunder“ wohl nicht anfangen…

3 von 5

Titel: Blaue Wunder
Autor: Ildikó von Kürthy
Sprecher: Ildikó von Kürthy
ISBN-13: 978-3899404760
Länge: 3 Stunden und 49 Minuten
Verlag: Argon Verlag
Erscheinungsdatum der Auflage: 30. August 2012