Hornby, Nick: Slam

nick-hornby-slamDas Buch „Slam“ von Nick Hornby habe ich in der Schule gelesen. Im Englischunterricht. In der neunten Klasse. Obwohl ich schon damals natürlich eine echte Leseratte war und kaum ein Buch in der örtlichen Stadtteilbibliothek vor mir sicher war, konnte man mich mit englischer Lektüre eigentlich noch nie wirklich begeistern. Ich lebe gerne in einem Buch, tauche völlig in die Geschichte ein. Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass ich dem Sprachfluss wirklich folgen kann. Lesen sollte und soll für mich keine „Arbeit“, keine Anstrengung bedeuten, sondern gerade von dieser im Alltag ablenken.
Und seien wir mal ehrlich, die meisten Englischlehrer sind nicht gerade für ihren Humor bekannt und meine bildeten da keine Ausnahme.
Dementsprechend skeptisch war ich also, als ich mir damals „Slam“ von Nick Hornby kaufen musste (zu einer Zeit, als ich „About a boy“ noch nicht mal als Film kannte). Und was soll ich sagen: Ich habe es GELIEBT! Ich weiß noch genau, wie ich damals morgens in der U-Bahn noch einen Teil gelesen habe, weil ich am Tag vorher keine Lust dazu gehabt hatte und einen Lachanfall vor allen Leuten bekommen habe, weil dieses Buch einfach so einen genialen Humor hat. Viele Szenen habe ich sogar bis heute noch ziemlich detailliert im Gedächtnis. Weiterlesen

Rahlens, Holly- Jane: Prinz William, Maximilian Minsky und ich

51RW7P03YTLZum heutigen Kinderbuchdienstag gibt es mal wieder ein richtig schönes Teenie- Mädchen- Buch. Nelly Sue Edelmeister ist ein Nerd. Sie will Physikerin werden und arbeitet schon mit 13 Jahren intensiv darauf hin. Wenn sie nicht gerade die Nase in Astronomiebücher steckt, lernt sie Hebräisch für ihre bald anstehende „Bat Mizwa“ (Bar Mizwa für Mädchen), weil ihre amerikanische (und jüdische) Mutter diese so gerne feiern will.

Alles läuft ganz normal in Nellys Leben – bis sie ihre erste große Liebe trifft. Beziehungsweise nicht wirklich „trifft“, denn ihr Auserwählter ist Prinz William, nach Lady Dis Tod gerade Halbweise geworden und sooo süß! Weiterlesen

Bartsch, Sabine: Das mit dir und mir

das_mit_dir_und_mir-9783423782821Neulich habe ich mal wieder Buchpost bekommen! Und aus dem Paket fiel der Jugendroman „Das mit dir und mir“ von Sabine Bartsch, die lustigerweise ebenso wie ich Oldenburgerin ist. Die Story: Zwei Jugendliche, unterschiedlicher wie sie kaum sein könnten, sehen sich mit Schicksalsschlägen konfrontiert. Der eine, Skinnys Schicksalsschlag, liegt schon Jahre zurück, wird sie aber niemals loslassen. Der andere, Pascals Schicksalsschlag, ist noch ganz frisch.

Unter diesen Voraussetzungen lernen sich die beiden kennen – es ist Liebe auf den ersten Blick. Wenn da nicht diese verdammten Geheimnisse wären, die sie immer wieder voneinander trennen. Weiterlesen

Segel, Jason/ Miller, Kirsten: Nightmares – Die Schrecken der Nacht

nightmares_segelJa, ihr habt den Titel richtig gelesen. Und ja, DER Jason Segel. Bekannt durch die Fernsehserie „How I Met Your Mother“, ist er nun unter die Kinderbuchautoren gegangen und hat zusammen mit Kirsten Miller gleich mal eine ganze Trilogie geschrieben. Der erste Band dieser Trilogie, „Nightmares – Die Schrecken der Nacht“ erscheint heute in Deutschland beim Dressler Verlag und deshalb gibt es heute ausnahmsweise mal keine Filmrezension, sondern die Rezension zu diesem wunderschönen Buch.

In „Nightmares“ geht es – wie der Name schon sagt – um Albträume. Weiterlesen

Lindgren, Astrid: Die Kinder aus Bullerbü

BullDas meistgelesenste Buch meines Lebens bekommt nun endlich auch seinen Platz hier auf dem Blog. Ich besitze die alte rote Ausgabe aus dem Oetinger Verlag, die die drei Einzelbände „Wir Kinder aus Bullerbü“, „Mehr von uns Kindern aus Bullerbü“ und „Immer lustig in Bullerbü“ enthält. Und jede einzelne Seite zeugt davon, wie oft ich diese schon gelesen habe. Weiterlesen

Rose, Emma S.: Lina – Hoffnung auf Leben

lina-hoffnung-auf-leben-092644715Wenn junge Autoren ihr Debüt in die große weite Welt entlassen, ist es immer so, als würde die eigene Fantasie flügge werden. Genau das beschreibt auch die junge Paderborner Autorin Emma S. Rose in ihrer Danksagung.

Und dass eben diese jungen Autoren, die so viel Herzblut in ihre Bücher und die Vermarktung dieser Bücher stecken, absolut unterstützenswert sind, das beweist „Lina – Hoffnung auf Leben“ auf eindrucksvolle Art und Weise.

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Stuckrad-Barre, Benjamin von: Soloalbum

13372280ZMein erstes Popliteraturbuch! Irgendwie fand ich, die Zeit sei reif, endlich auch mal einen dieser vieldiskutierten Romane in die Hand zu nehmen und die Wahl fiel auf „Soloalbum“ des Bremer Schriftstellers Benjamin von Stuckrad- Barre.

Tja, was soll ich sagen… Die Geschichte ist sehr einfach: Der (übrigens namenlose, oder habe ich etwas überlesen?) Held hat am Anfang Liebeskummer und am Ende immer noch, obwohl innerhalb des Buches etwa ein Jahr vergeht.

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