Simon, Theresa: Die Frauen der Rosenvilla

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Teresa Simon ist im Moment mit ihren historischen Romanen „Die Frauen der Rosenvilla“ und „Die Holunderschwestern“ in aller Munde. Vor allem deshalb, weil der Name ein Pseudonym sein soll und natürlich jeder gerne wissen würde, wer denn nun hinter diesen großartigen Geschichten steckt. Aber beiseite mit diesem Klatsch und Tratsch, zurück zu den harten Fakten. „Die Frauen der Rosenvilla“ ist Teresa Simons „erstes“ Buch (unter diesem Namen zumindest) und eigentlich ein klassischer historischer Roman im Lucinda Riley-Stil, also ein Roman, der eine Gegenwartshandlung mit einer Vergangenheitshandlung verknüpft. Weiterlesen

Hansen, Dörte: Altes Land

altes-land-geschnittenVor kurzem habe ich hier auf dem Blog erst festgestellt, dass ich wirklich empfänglich für Hype-Bücher bin, sofern sie denn ungefähr meinen Genrevorlieben entsprechen. Grund genug also, sich mal einem Hype-Buch zu nähern, das eigentlich recht ungewöhnlich ist. Kein Jugendbuch, keine vertrackte Liebesgeschichte mit Happy End, sondern eine ernsthafte Gesellschaftsstudie, so kommt „Altes Land“ von Dörte Hansen in seiner Aufmachung daher. Gerade deshalb hat es mich schon länger angesprochen und nachdem ich nun monatelang in der Buchhandlung immer wieder darum herumgeschlichen bin, habe ich es mir vor kurzem endlich gekauft und konnte es, kaum dass ich zu Hause war, nicht abwarten, damit zu beginnen. Weiterlesen

Riley, Lucinda: Helenas Geheimnis

img_0228Fräulein Bücherwald is back (again)! Und packt ihr Köfferlein aus und findet darin: Helenas Geheimnis, das brandneue (naja, fast brandneue) Buch von Lucinda Riley (brandneu, als es bei mir eingezogen ist). Tatsächlich habe ich noch nie in meinem Leben ein Buch von Lucinda Riley gelesen, sondern frühere Romane immer als Hörbuch gehört – hat sich irgendwie so ergeben, da ich auf solche eeewig langen Hörbücher, die an der 24-Stunden-Marke kratzen, total stehe.

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Wolf, Daniel: Das Licht der Welt

Das Licht der Welt von Daniel WolfEndlich mal wieder ein historischer Roman! Über die Weihnachtsfeiertage habe ich zahlreiche gemütliche Stunden mit Tee und Buch auf dem Sofa verbracht und gelesen. Und „zahlreiche Stunden“ im wahrsten Sinne des Wortes, denn „Das Licht der Welt“, Daniel Wolfs neuer Roman, hat ganze 1150 Seiten!

Inhaltlich schließt der Roman an „Das Salz der Erde“ an, allerdings habe ich diesen auch nicht gelesen und in „Das Licht der Welt“ trotzdem alles verstanden. Von anderen Lesern habe ich jedoch gehört, dass es das Lesevergnügen noch einmal ein wenig steigert, wenn man die Figuren schon aus „Das Salz der Erde“ kennt.

Daniel Wolf entführt uns in die Welt des beginnenden 13. Jahrhunderts, in die fiktive lothringische Kleinstadt Varennes- Saint- Jacques. Varennes ist eine aufsteigende Stadt, eine der wenigen freien Handelsstädte der Region und wird von dem Bürgermeister Michel Fleury und seinem Rat regiert. Doch die modernen Ideen, die er und seine Familie vertreten, werden natürlich nicht überall gut aufgenommen… Weiterlesen

McAbbey, Lisa: Reise nach Edinburgh

9783958180123_coverEndlich, endlich, endlich! Mal wieder ein historischer Roman! Nachdem ich eine Zeitlang sooo viele Bücher aus diesem Genre gelesen habe, muss man mittlerweile schon ganz schön weit auf dem Blog nach unten scrollen, um den letzten Eintrag zu finden. Perfekt also, dass mir Lisa McAbbeys Buch „Reise nach Edinburgh“ zugeflogen ist.

In dem Roman – übrigens McAbbeys Debütroman! – finden wir uns in England, Mitte des 18. Jahrhunderts, wieder. Acht Jahre sind vergangen seit die schottischen Rebellen versucht haben, König George zu stürzen und bei Culloden vernichtet wurden. (Übrigens, wer sich jetzt überlegt, woher er diesen Teil der Geschichte eigentlich kennt: In der Highlandsaga von Diana Gabaldon begleitet man die Schotten in diesen Kampf! ;-))

In dieser Zeit verliert die junge Samantha Fairfax ihre Eltern und muss fortan bei ihrem Onkel und dessen geldgieriger Frau leben, die nur hinter ihrem Erbe her ist. Doch Samantha beschließt, sich gegen ihre Tante und die von ihr arrangierte Heirat mit einem absolut widerlichen Kerl zu wehren, verkleidet sich als Junge und macht sich auf nach Edinburgh zu Verwandten. Weiterlesen

Morton, Kate: Die fernen Stunden

Die fernen Stunden von Kate MortonKate Mortons Romane sind einfach toll. Ich habe alle drei gelesen und „Die fernen Stunden“ soll nun auch endlich seinen Platz hier auf dem Blog finden.

In „Die fernen Stunden“ treffen wir Edie Burchill, eine junge Verlagsmitarbeiterin aus England. Bei einem Besuch bei ihren Eltern erlebt sie mit, wie ihre Mutter Meredith einen jahrelang verschollenen Brief erhält und in Tränen ausbricht. Sie weigert sich allerdings, mehr über diesen Brief zu erzählen. Doch Edie kommt der Geschichte auf die Spur: Während des 2. Weltkriegs war ihre Mutter aus London evakuiert und lebte auf Schloss Milderhurst bei drei exzentrischen Schwestern. Dort scheint ihre Mutter zwar einerseits eine wunderschöne, aber auch tragische Zeit erlebt zu haben und sie trägt bis heute ein Geheimnis mit sich herum, das auch Edies Leben verändern wird. Weiterlesen

Baker, Jo: Im Hause Longbourn

Im Hause Longbourn von Jo BakerWer liebt die Geschichte nicht von Jane Austens „Stolz und Vorurteil“? All die Wirren der Familie Bennet um Elizabeth, Jane, Mr. Bingley und Mr. Darcy? Unvergessen sind auch die großartigen Verfilmungen dieses Stoffs. Doch – hat man sich mal gefragt, wer eigentlich ihr Essen kocht? Wer ihre prachtvollen Kleider wäscht, wer die Kutsche lenkt? Denn hinter jedem Handgriff im Hause Bennet stehen fleißige Helfer. Jede Mahlzeit, die mit den Gästen eingenommen wird, jedes Flechten der Haare geschieht durch helfende, schwer arbeitende Hände. Aber diese Personen treten in „Stolz und Vorurteil“ nicht in den Vordergrund, manche bekommen nicht mal einen Namen.

Warum ich euch das erzähle? Weil Jo Baker diesen Umstand ungerecht fand und den Bediensteten im Hause Longbourn nicht nur einen Namen, sondern gleich eine ganze Persönlichkeit und eine ganze Lebensgeschichte gegeben hat. Weiterlesen