Monatsrückblick November

Monatsrückblick NovemberDieser Monat war wirklich durchwachsen. Zu Beginn war ich noch total motiviert, habe viel gelesen. Doch im Laufe des Monats schwächte das ab und die Bücher auf meinem SuB (= Stapel ungelesener Bücher) setzten schon den ersten Staub an. Schuld daran war neben einer allgemeinen „Ich habe keine Lust auf Lesen“- Phase auch die Entdeckung einer Serie, die ich in den letzten Wochen geschaut habe und ein Referat, das ich für die Uni vorbereiten musste und das mir wirklich den letzten Nerv geraubt hat.

Beginnen wir vorne: Der Monat begann mit tollen Büchern. Neben dem schönen Frauenroman „Sommer in Grasgrün“, geschrieben von dem Autorenduo Annell Ritter, sorgte „Holger, die Waldfee“ vom frisch gekürten deutschsprachigen Meister im Poetry Slam, Lars Ruppel, für das erste Monatshighlight.

Und die erste Novemberwoche blieb die Woche der absoluten Highlights, denn es folgte das wirklich wunderschöne Kinderbuch „Die kleinen Kobolde“ von Carmen Quirchmayr und dann das Buch, das mich bis heute immer noch nicht ganz aus seinen Fängen entlassen hat, nämlich „Gone Girl“ von Gillian Flynn. Lange hatte ich mich gegen den Hype gewehrt und Thriller sind ja eigentlich auch nicht so mein Ding, aber dieses Buch hat mich so beeindruckt und irgendwie auch verstört, dass ich immer noch ab und zu darüber nachdenke.

Es folgte ein weiteres absolutes Thriller- Highlight: „Passagier 23“, das neue Buch von Sebastian Fitzek, bereitete mir eine schlaflose Nacht und sorgte für eine wunderbare Spannung. Dann allerdings gab es einen herben Absturz in Gestalt von Guillaume Mussos neuem Buch „Vielleicht morgen“, das für mich eher mit Logikfehlern und anstrengenden Figuren glänzte, als dass es mich wirklich unterhalten hätte. Das Ende hat dann leider noch zusätzlich alles kaputtgemacht und dieses Buch ist leider der Flop des Monats.

Für weitere schöne Lesemomente sorgten danach allerdings das tolle Kinderbuch „Matti, Sami und die drei größten Fehler des Universums“, was mich wirklich berührt hat, Lena Hooges „Bauchgefühle“ und Jason Segels Jugendbuch „Nightmares“.

Und das war es dann auch schon in diesem Monat. Seit dem 13. November befand ich mich in dieser oben angesprochenen, wirklich seltsamen „Null Bock“- Lesestimmung, die nur von zwei Büchern gegen Ende des Monats wieder etwas aufgelockert wurde, nämlich durch „Nicht mein Märchen“ von E.M. Tippetts und „Das mit dir und mir“ von Sabine Bartsch, für die ich aber auch Tage gebraucht habe (was gar nicht an den Büchern, sondern an mir lag).

In der Zwischenzeit sorgte Herr Bücherwald für einige Filmrezensionen und ich habe ja diesen Monat auch das erste Mal eine geschrieben, nämlich zu „Der Kreis“, ein Film, bei dem heute noch eine kleine Überraschung auf euch wartet.

Denn – es geht wieder bergauf! Seit gestern (da habe ich endlich dieses Referat gehalten) bin ich nämlich wieder richtig im Lesefieber und ich habe gestern ein ganzes Buch gelesen (Rezension folgt morgen) und heute habe ich auch schon wieder eines halb durch (Rezension folgt am Montag). Scheinbar hat sich in meinem Kopf also alles wieder normalisiert und ein ziemlich großer Bücherstapel wartet auf mich in den nächsten Wochen und nun kann ich mich auch wieder darauf freuen! Ihr euch hoffentlich auch – ich wünsche euch ein schönes 2. Adventswochenende!

Eure Fräulein Bücherwald

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