Was sagt eigentlich… Sven Schelker?

Was sagt eigentlichHallo ihr Lieben! Heute haben wir noch ein besonderes Highlight für euch. Wir haben ja letzte Woche den Film „Der Kreis“, den diesjährigen Oscar- Kandidaten der Schweiz, hier auf dem Blog vorstellt. Für alle, die die Besprechung noch nicht gelesen habe, hier könnt ihr es nachholen: Der Kreis.

Nun ist es ja so, dass man über Filme sehr viel reden kann, ebenso viel wie über Bücher. Aber viel Neues kommt dabei meistens nicht heraus. Es sei denn, man spricht (bzw. schreibt) mit einem der Schauspieler über den Film. Und dieses Vergnügen hatten wir! Denn Sven Schelker, einer der Hauptdarsteller in dem Film, hat sich dazu bereit erklärt unsere Fragen zu beantworten. In „Der Kreis“ spielt er den jungen Röbi Rapp und dies war zugleich seine erste Filmrolle. Viel Stoff also für 10 spannende Fragen an Sven Schelker:

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Foto: Hannes Caspar / Quelle: http://www.luckypunch-berlin.de/42-0-Liste.html?pid=1443&view=fotos
  1. Sven (wir sind schon mal ins „Du“ übergegangen, da wir uns ja schon so lange kennen…), wenn du dich in einem Satz beschreiben müsstest – wie würde dieser Satz lauten?

Sven Schelker: Von Neugierde getrieben. Naja, das ist vielleicht ein bisschen pathetisch…

  1. Wie sähe dieser Satz für deine Rolle Röbi Rapp aus?

Sven Schelker: Er ist voller Leidenschaft, Liebe und Mut.

  1. Was ist es für ein Gefühl, jemanden zu spielen, der all das, was du spielst, wirklich so erlebt hat? Ist das leichter bzw. einfacher als fiktive Figuren zu spielen?

Sven Schelker: Nein, eher im Gegenteil. Man hat eine größere Verantwortung, vor allem dem Menschen gegenüber, den man darstellt. Und man möchte der Person umso gerechter werden. Auf jeden Fall war es aufregend und auch fordernd, sich einer Rolle mit so einem realen Hintergrund anzunähern.

  1. Wie sah dein Kontakt zum „echten“ Röbi Rapp aus? Hat er dir vielleicht sogar bei der Umsetzung deiner Rolle geholfen?

Sven Schelker: Wir haben uns vor den Dreharbeiten zwei-, dreimal getroffen, was immens wichtig war für mich, um ein Gefühl für und zu ihm zu kriegen und ihn auch einfach kennenzulernen. Diese Treffen haben mir einen grossen Teil an Inputs für die Darstellung gegeben. Bei der tatsächlichen Umsetzung war aber vor allem die Zusammenarbeit mit Stefan Haupt, dem Regisseur, entscheidend.

  1. Du bist ja eigentlich Theaterschauspieler. Hat dir der Ausflug in die Filmwelt gefallen? Und hast du vor, ihr treu zu bleiben?

Sven Schelker: Ich habe auf jeden Fall Blut geleckt. Es war meine erste Erfahrung vor der Kamera und diese Art von Schauspiel mit all ihren anderen Möglichkeiten und Herausforderungen hat mich schon gepackt.

  1. Wie war die Stimmung am Set?

Sven Schelker: Richtig gut. Es war sehr umgänglich.

  1. Was war deine bisher schönste Rolle?

Sven Schelker: Das wird wahrscheinlich Röbi Rapp sein. Das war schon sehr aufregend und in einem guten Sinne komplex.

  1. Welche Rolle würdest du gerne in der Zukunft mal spielen?

Sven Schelker: Definitiv Lucky Luke. Ernsthaft.

  1. Zur letzten Frage: Es geht das Gerücht um, dass Schweizer recht langsam sind. Stimmt das, oder sind das nur bestimmte Schweizer?

Sven Schelker: Also ich bin auf jeden Fall schneller als mein Schatten.

  1. Welches Buch liegt gerade auf deinem Nachttisch?

Sven Schelker: Paulo Coelho, Die Schriften von Accra

Vielen Dank Sven für dieses tolle und aufschlussreiche Interview und die wirklich tolle Beantwortung der 9. Frage! 🙂

Hier gelangt ihr zu seiner Agenturseite, falls ihr weitere Informationen darüber haben wollt, wen wir da eigentlich interviewt haben. Und falls ihr ihn einmal in Aktion sehen wollt, dann solltet ihr euch unbedingt „Der Kreis“ zu Gemüte führen oder beizeiten mal einen Ausflug ins Thalia Theater in Hamburg machen, wo er zur Zeit spielt.

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