Eriksson, Caroline: Die Vermissten

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Puh. Ich habe soeben den Thriller „Die Vermissten“ von Caroline Eriksson zugeklappt und bin noch ganz gefangen von der Atmosphäre dieser Geschichte.

Wie ja einige von euch, die dieses Blog schon länger verfolgen, vielleicht gemerkt haben, bin ich eigentlich kein Fan von skandinavischen Krimis und Thrillern, zumindest findet man hier eigentlich keinen davon. Immer mal wieder habe ich zwar den Versuch unternommen, mich an dieses Genre heranzuwagen, aber habe es dann immer irgendwann abgebrochen, da mir die Bücher dann echt zu unheimlich oder eklig geworden ist. Ich bin da eben sehr zart besaitet🙂

Nachdem sich die Geschichte von Caroline Erikssons „Die Vermissten“ aber wirklich sehr spannend anhörte, habe ich mir dieses Buch doch sehr kurzentschlossen gekauft. Ja, und es kam, wie es kommen musste. Heute Nachmittag wollte ich „nur mal kurz die Beine hochlegen“, um mich dann wieder „mit Vollgas an meine Hausarbeit zu setzen“, die ich im Moment schreiben muss. Stattdessen habe ich dieses Buch gelesen. In einem Rutsch, Pipipause mal ausgeklammert. Weiterlesen

Hoover, Colleen: Weil ich Layken liebe

Colleen Hoover - Weil ich Layken liebeHuch, kann man an dieser Stelle fragen. Ist dieses Buch nicht schon laaange wieder out, sind nicht schon viiiiele andere Bücher dieser Autorin erschienen und ist das nicht ein Buch, das inzwischen wirklich jeeeder kennt?

Die Antwort ist: Dreimal ja. Aber ich habe es damals, als ein tierischer Hype um das Buch ausgebrochen war und alle, wirklich alle diese Geschichte gefeiert haben, tatsächlich nicht gelesen. Und ich hatte es auch eigentlich gar nicht vor. Dann war ich aber neulich in der Stadtbibliothek und ging so an den Regalen vorbei und schwupps, auf einmal hatte ich das Buch in der Hand. Und dann habe ich es noch am gleichen Tag durchgelesen. Verrückte Sache. Langsam sollte ich mich ja auch mal ein bisschen besser kennen: Diese Hype-Bücher treffen schon meistens meinen Geschmack. Besonders im Jugendbuch-Bereich. Weiterlesen

Hülsmann, Petra: Glück ist, wenn man trotzdem liebt

IMG_0203Soeben habe ich das Buch „Glück ist, wenn man trotzdem liebt“ von Petra Hülsmann zugeklappt und ich bin noch ganz gefangen von dem Leseflash, in das es mich hineingezogen hat.

Ich habe mir das Buch am Hamburger Hauptbahnhof gekauft und als ich in Oldenburg ankam, hatte ich schon über die Hälfte gelesen. Leider konnte ich es dann am selben Abend nicht mehr weiterlesen, aber am nächsten Tag habe ich es mir gleich wieder geschnappt und den Rest in einem Rutsch fertiggelesen. Weiterlesen

Moyes, Jojo: Ein ganz neues Leben

20.07. -3Fräulein Bücherwald bloggt wieder! So richtig! Nach langem Hin und Her vielen Anläufen habe ich nun endlich meine Blogger-Motivation wiedergefunden und in den letzten Wochen bereits fleißig gelesen. Ab sofort wird es hier wieder regelmäßig Buchkritiken geben. Und da es vom Titel so passend ist, wenn auch natürlich in einem völlig übertrieben Sinne, und weil ich mit einem großartigen Buch starten wollte, lest ihr hier nun meine Rezension zu „Ein ganz neues Leben“ von Jojo Moyes:

Ich habe mich lange, wirklich sehr sehr lange gesträubt, eine Fortsetzung von „Ein ganzes halbes Jahr“ zu akzeptieren. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wie es mit Louisa weitergehen würde und ich wusste auch nicht, ob ich ihren Schmerz würde ertragen können.

 

Natürlich, eigentlich wünscht man es sich immer, dass ein Buch einen nicht nach dem letzten Satz verlässt. Dass das Leben von Romanfiguren nicht einfach ein „Ende“ findet, sondern dass sie irgendwie weiterleben könnten, dass man erfährt, wie es nach dem Ende der Geschichte weitergeht. Jojo Moyes hat ihren Lesern genau diesen Wunsch erfüllt und Louisa in ein ganz neues Leben starten lassen. Eines, in dem sie mit ihrem alten Leben, dem Leben, das wir kennengelernt haben, sowohl abschließen als auch es Revue passieren lassen, es verarbeiten musste.

Nach endlosen Monaten, in denen dieses Buch (das ich mir nicht mal gekauft hatte, sondern mir schließlich von meiner Tante ausgeliehen hatte) wie ein Mahnmal auf meinem SuB lag. In der Zwischenzeit hatte ich alle anderen Bücher von Jojo Moyes ebenfalls gelesen oder als Hörbuch gehört und war von allen begeistert gewesen.

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Tippetts, E.M.: Prinzessin in Not (Nicht mein Märchen – Band 2)

Prinzessin-In-Not--Nicht-mein-Marchen--B00FTU6Y9C_xxlNachdem ich im November letzten Jahres mit Begeisterung den Roman „Nicht mein Märchen“ von E.M. Tippetts gelesen habe, konnte ich mir vor kurzem endlich die Fortsetzung zu Gemüte führen🙂

In „Prinzessin in Not“ treffen wir wieder auf Chloe und Jason, die  mittlerweile verheiratet sind. Doch während der erste Band vor allem die Beziehung zwischen den beiden behandelt hat, rückt diese im zweiten Band stellenweise etwas in den Hintergrund. Zwar wird sie immer mal wieder durch Jasons Filmdrehs und den ständigen Verfolgungen durch Paparazzi belastet, aber im Fokus steht diesmal Chloes Eintritt ins Berufsleben. Weiterlesen

Rahlens, Holly- Jane: Prinz William, Maximilian Minsky und ich

51RW7P03YTLZum heutigen Kinderbuchdienstag gibt es mal wieder ein richtig schönes Teenie- Mädchen- Buch. Nelly Sue Edelmeister ist ein Nerd. Sie will Physikerin werden und arbeitet schon mit 13 Jahren intensiv darauf hin. Wenn sie nicht gerade die Nase in Astronomiebücher steckt, lernt sie Hebräisch für ihre bald anstehende „Bat Mizwa“ (Bar Mizwa für Mädchen), weil ihre amerikanische (und jüdische) Mutter diese so gerne feiern will.

Alles läuft ganz normal in Nellys Leben – bis sie ihre erste große Liebe trifft. Beziehungsweise nicht wirklich „trifft“, denn ihr Auserwählter ist Prinz William, nach Lady Dis Tod gerade Halbweise geworden und sooo süß! Weiterlesen